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Die Büffelherde stürzt ins Elend
Nach einem 4:0-Start das Team der Stunde, haben die Buffalo Bills nun gegen Cleveland das vierte Spiel in Serie verloren. Die Playoffs geraten mehr und mehr außer Reichweite.
Triumph und Niedergang liegen in der NFL oft dicht beieinander. Die Buffalo Bills sind in der Hinsicht das beste negative Beispiel.Mit einer Serie von vier Siegen in die Saison gestartet ist von dem anfänglichen Schwung mittlerweile nichts mehr übrig geblieben.
Ein 27:29 im Monday Night Game gegen die Cleveland Browns bedeutete die vierte Niederlage in Serie.
Buffalo ist mittlerweile bei einer 5:5-Bilanz, die Playoffs geraten mehr und mehr außer Reichweite.
Edwards mit Total-Blackout
Gegen Cleveland hatte er im ersten Viertel einen Blackout und leistete sich drei Interceptions bei seinen ersten sechs Passversuchen.
Bei denen blieb es zwar, trotzdem haderte Edwards hinterher heftig mit sich selbst: "Es ist frustrierend. Ich habe keine wirklich guten Antworten, ich bin einfach enttäuscht von mir und meiner Leistung."
Zur Pause noch verkürzt
Mit einem 0:6-Rückstand durch zwei Field Goals von Phil Dawson kam Buffalo noch glimpflich davon.
Im zweiten Viertel erhöhte Josh Cribbs mit einem Zwei-Yard-Run auf 13:0, Buffalo verkürzte dann aber mit einem Touchdown-Pass von Edwards zu Marshawn Lynch und einem Field Goal von Rian Lindell zur Halbzeit auf 10:13.
McKelvin mit 98-Yards-Touchdown
Postwendend aber trug Leodis McKelvin den Kickoff-Return für Buffalo aus 98 Yards in die Endzone.
Nach Dawsons viertem Field Goal schien es zweieinhalb Minuten vor Schluss, als würde Buffalo das Spiel noch umbiegen, als Edwards die Gastgeber mit einem Ein-Yard-Touchdown erstmals in Führung brachte.
Dawson wird zum Matchwinner
Im Gegenzug hatte Lindell die Chance, das Blatt mit einem weiteren Field Goal nochmals zu wenden, er verfehlte jedoch aus 47 Yards sein Ziel.
Für Buffalo wird es im Kampf um die Playoff-Plätze nun richtig eng: Die Bills sind nun Letzter der AFC East, haben alle Spiele gegen ihre Divisionskonkurrenten verloren und im Kampf um die zwei Wildcards der AFC sind ihnen mittlerweile vier Teams voraus.
Cleveland wahrt die Minimalchance
Den ersten Sieg unter dem neuen Stamm-Quarterback Brady Quinn hatten die Browns dem treffsicheren Dawson und einer erheblichen Steigerung der Defensivleistung zu verdanken.
Hatte man bei der Heimpleite gegen Denver noch 564 Yards zugelassen, waren es diesmal lediglich 334.
"Wir hatten das satt"
"Wir hatten das satt", bekannte Receiver Braylon Edwards hinterher: "Wir sind zusammengerückt, als wir es sollten und haben die Spielzüge gemacht, die nötig waren, um zu gewinnen."

